Himmlischer Nebel - Anneliese Brost Musikforum Ruhr - ... 14.05.
Programm:
Die französische Komponistin Camille Pépin hat ihre ganz eigene Musiksprache gefunden. Impressionistische, exotische und minimalistische Elemente verbinden sich darin zu einer verzauberten, mystischen Klangwelt der glitzernden Timbres. "Les Eaux célestes" ist von einer alten chinesischen Legende angeregt, der himmlischen Liebesgeschichte zwischen Orihime, die die Wolken webt, und Hikoboshi, der die Sternenkühe hütet – beide
haben ihre eigene Melodie. Die Legende erzählt von der Entstehung der Milchstraße und davon, wie die beiden Himmelsgestalten sie überbrücken, um zusammenzufinden.
Toshio Hosokawas einsätziges Trompetenkonzert "Im Nebel" ist vom gleichnamigen Gedicht von Hermann Hesse inspiriert ("Seltsam, im Nebel zu wandern ..."). Die Trompete symbolisiert den Wanderer im Nebel der Klänge, die sich wie in Schlieren und Schwaden um ihn herum bewegen. Aus mysteriösen Glissando-Figuren tauchen plötzlich harte Gegenstände auf. Die Melodielinien der Instrumente erinnern an die Schriftzeichen japanischer Kalligraphie oder die Zeichnung einer in Nebel verhüllten Landschaft.
Eine der Spezialitäten von Johannes Brahms waren die turbulenten, tänzerischen, "ungarisch" gefärbten Schlusssätze, zu denen ihn die Wiener Csárdás-Kapellen inspirierten. Auf das wilde Finale "alla zingharese" in Brahms’ Klavierquartett war sogar der ungarischstämmige Geiger Joseph Joachim neidisch. Auch im Anfangssatz gibt es bereits Gypsy-artige Melodien. Arnold Schönberg, ein großer Brahms-Bewunderer, hat das Quartett 1937 in den USA für großes Orchester bearbeitet – fantasievoll, klangfarbenstark, dramatisch und mit kleinen Ergänzungen. Er nannte das Ergebnis äußerst gerne "Brahms’ 5. Symphonie".
Camille Pepin:
„Les Eaux célestes“ (2023)
Toshio Hosokawa:
Konzert für Trompete und Orchester „Im Nebel“
Johannes Brahms:
Klavierquartett g-Moll Nr. 1 op. 25
(für Orchester gesetzt von Arnold Schönberg)
Tischgespräch mit Bjørn Woll um 19 Uhr im Kleinen Saal
Mitwirkende:
Jeroen Berwaerts, Trompete
Bochumer Symphoniker
Jun Märkl, Dirigent
Foto Jeroen Berwaerts: © Tsuyoshi Tachibana
Foto Jun Märkl: © Jean-Baptiste Millot
Ermäßigung
Ermäßigungen: Ermäßigungen gelten für Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler:innen und Student:innen bis 29 Jahre, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Auszubildende, Schwerbehinderte (ab 80% GdB), Begleitpersonen von schwerbehinderten Personen, Inhaber:innen eines Vergünstigungsausweises (z.B. BO-Pass) und BoSyCard25-Inhaber:innen. Der jeweils aktuelle Nachweis ist beim Einlass vorzuzeigen. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Ermäßigungsarten bei jedem Konzerttermin gelten und manche Ermäßigungen nicht online buchbar sind. Die Einlösung von Wahlabo-Gutscheinen mit Abovorteil ist ausschließlich unter Tel.: 0234 - 3333 86 66, per E-Mail an tickets@bochum-tourismus.de und vor Ort an der Konzertkasse im Musikforum und in der Bochum Touristinfo möglich. Weitere Ermäßigungen sowie Plätze für Rollstuhlfahrer:innen und Begleitpersonen sind buchbar unter Tel.: 0234 - 3333 86 66 und per E-Mail an: tickets@bochum-tourismus.de.
Zusätzliche Informationen
Hausöffnung um 18:45 Uhr, Einführung im Kleinen Saal um 19:00 Uhr
Termine Himmlischer Nebel
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